Ob Himmel dich, ob Hölle einst umschließt? Zur Richtschnur sei dir dies empfohlen: Wenn eine Träne dir beim Sterben fließt, Dem Klugen wird's eine Lehre sein.
Ich glaube, dass es kein Bündnis gibt, Bei dem so schnell die Freude endigt, Als wenn man sich ohne Verstand verliebt Oder sich ohne Liebe verständigt.
Was einst betrübt des Jünglings Sinn Und was beschwert des Mannes Rücken, Gleichgültig nimmt's das Alter hin; Im Winter gibt es keine Mücken.
Nicht immer ist es wohlgetan, Ihr Freunde hellster Klarheit, Dass ihr zerschlagt einen schönen Wahn Mit dem scharfen Beil der Wahrheit.
Was noch gestern erschien voller Klarheit, Oft schon heute im Zweifel zerstiebt; Ja, es gibt nur die eine Wahrheit, Daß es für uns keine Wahrheit gibt.