Augustinus von Hippo

111 Sprüche

Wenn wir recht denken, sind wir in Gott; wenn wir recht leben, ist Gott in uns.

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Besser kennt Gott, wer ihn nicht zu kennen bekennt.

Augustinus, Über die Ordnung (De Ordine), 386

Unter dem Blick deiner Augen bin ich mir zur Frage geworden.

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Was tat Gott ehe er den Himmel und die Erde schuf?

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Gott, du Ewiggleicher, gib, daß ich mich erkenne; gib, daß ich dich erkenne!

Augustinus, Selbstgespräche (Soliloquia), Winter 386-387. 2.1

Das ganze Leben des guten Christen ist ein heiliges Sehnen; ein Sehnen nach Gott … In dem kleinen Worte ›Gott‹ ist alles enthalten, was wir erwarten.

Lesaar (Hg.), Wahrheit und Liebe. Belehrende und erbauende Gedanken aus den Werken des hl. Augustinus, zusammengestellt und übersetzt von Heinrich Hubert Lesaar, Mainz 1928

Wer Gott sucht, der findet Freude.

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Wenn du doch Gott nicht kennst, woher weißt Du denn, daß du nichts Gott Ähnliches kennst?

Augustinus, Selbstgespräche (Soliloquia), Winter 386-387

Der dich gemacht hat, weiß auch, was er mit dir machen soll.

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Gott, dich verlassen heißt sterben. Zu dir heimkehren heißt neu zum Leben erwachen.

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Du hast gerufen, geschrien, hast meine Taubheit aufgebrochen. Du hast geleuchtet wie ein Blitz über mir und hast meine Blindheit verjagt. Du hast Deinen Wohlgeruch ausgeströmt, ich habe ihn eingeatmet und wittere Dich. Geschmack habe ich an Dir gewonnen. Jetzt hungere und dürste ich. Du hast mich berührt und ich brenne vor Sehnsucht nach Deinem Frieden. Dort, in Deinem Frieden, werden wir wohnen und schauen, schauen und lieben, lieben und loben. Siehe, was im Ende sein wird ohne Ende…

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Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.

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Was du begreifst, ist nicht Gott.

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Gott wird nicht größer, wenn du ihn verehrst. Aber du wirst größer und glücklicher, wenn du ihm dienst.

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Es ist schon ein großer Anfang in der Erkenntnis Gottes, wenn wir, bevor wir zu erkennen vermögen, was er ist, zu erkennen anfangen, was er nicht ist.

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Welcher Mensch wünscht Mühsale und Verwirrungen? Sie zu tragen, das ist dein Auftrag, Herr, nicht sie zu lieben.

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Du hast deine Hand ausgestreckt nach mir, o Gott. Denen bist du auf der Ferse, die vor dir fliehen.

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Spät habe ich dich geliebt, du Schönheit, ewig alt und ewig neu, spät habe ich dich geliebt! Und sieh, bei mir drin warst du, und ich lief hinaus und suchte draußen dich, und häßlich ungestalt warf ich mich auf das Schöngestaltete, das du geschaffen. Du warst bei mir, und ich war nicht bei dir. Und was von dir solang mich fernhielt, waren Dinge, die doch, wenn sie in dir nicht wären, gar nicht wären. Du aber riefst und schriest und brachst mir meine Taubheit. Du blitztest, strahltest und verjagtest meine Blindheit. Du duftetest, und ich trank deinen Duft und atme nun in dir. Gekostet hab ich dich, nun hungre ich nach dir und dürste. Und du berührtest mich, ich aber glühte in Sehnsucht auf, in Sehnsucht nach deinem Frieden.

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Du wolltest Gott sein, obwohl du Mensch warst, und gingst so verloren. Er wollte Mensch sein, obwohl er Gott war.

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Gott wird angemessener im Nichterkennen erkannt.

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Nichts geschieht ohne den Willen des Allmächtigen. Entweder läßt er zu, daß es geschehe, oder er tut es selbst.

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