Aus Asien

13 Sprüche

Man kann zu seinem Glück durchaus selbst die Wege ebnen.

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Wer auf das Glück ein Leben lang wartet, der wartet oft vergebens.

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Ein Mensch von Sanftmut und gutem Charakter schafft sich selbst sein Glück.

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Wer das Feld seines Glücks verbreitern will, muß den Grund seines Herzens gleichmäßig machen.

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Keinem nützt ein Glück, das zu so später Abendstunde kommt, daß man es im Finstern gar nicht mehr sehen kann.

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Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.

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Wenn du einen Freund hast, geh ihn oft besuchen; denn Dornen und Gestrüpp verwachsen den Weg, der nicht begangen wird.

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Möge der Sprechende ein Tor sein – wenn nur der Hörer weise ist.

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Im Beet des Erfolges blüht die Verwegenheit.

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Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.

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Hoffnung ist halbes Glück.

Vámbéry, Cágataische Sprachstudien, 1867

Was soll sein ganzer Reichtum, wenn er ihn nicht nutzt zu seinem Glück.

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Gott, dessen Ruhm erhaben ist, spricht: jeder, der vier Sprüche aus den vier himmlischen Büchern gebührlich ausübt, wird alle Wünsche, welche er haben mag, in dieser Welt und in der Ewigkeit erreichen. Aus der Torah (dem Pentateuch): wer genügsam ist, ist gesättigt; aus den Psalmen: wer stillschweigt, ist errettet; aus dem Evangelio: wer sich abscheidet (wer abgeschieden lebt), bleibt wohlbehalten, und aus dem Koran: wer auf Gott vertraut, dem ist Er genug.

Diez, Denkwürdigkeiten von Asien, in Künsten und Wissenschaften, Sitten, Gebräuchen und Alterthümern, Religion und Regierungsverfassung aus Handschriften und eigenen Erfahrungen gesammelt, 1811-15. Lehren der Weisen