Aus Italien
Beim Beginn der Liebe sprechen die Liebenden von der Zukunft; bei ihrem Ende von der Vergangenheit.
Von den Frauen lasst uns in aller Ewigkeit fernbleiben: sie scheinen das Paradies und sind die Hölle.
Ja oder nein? Ach, so zu lieben, Ist eine Pein! Liebst du mich, sag' mir Ja oder nein? Ach, was erlitt ich, Seit ich dich sah! Sag' mir doch endlich Nein oder ja? Hoffe kein Wörtchen Groß oder klein; Eh' du mir sagest Ja oder nein! Wochen vergingen, Monden beinah – Und noch nicht hör' ich Nicht nein, nicht ja! All mein Sehnen, Still wird es sein, Hör' ich ein ernstes Ja oder nein! Lieben wird Sterben, Sterben, ja, ja, Höret man niemals Nein oder ja!
Warum bittest du Gott, daß er dich vor deinen Freunden schütze und nicht vor deinen Feinden? Weil ich mich vor meinen Feinden selber schützen kann, nicht aber vor meinen Freunden.
Die falschen Freunde sind wie der Schatten auf der Sonnenuhr, der bei Sonnenlicht erscheint und verschwindet, wenn es trübe wird.
Der Weise ist ein Narr im Hause von anderen, der Narr gilt als weise in seinem eigenen.
Genug gewinnt, wer eine eitle Hoffnung verliert.
Hoffnung, Hoffnung, immer grün! Wenn dem Armen alles fehlet, Alles weicht, ihn alles quälet, Du, o Hoffnung, labest ihn.
Wo die Frau die Hosen anhat und der Mann die Schürze trägt, da gehen die Dinge schlecht.