Aus Persien

23 Sprüche

Geh, und wecke dein Glück.

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Liebe und Moschus lassen sich nicht verheimlichen.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Zwei Herzen, die eins sind, reißen ein Gebirge nieder.

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Durch Liebe werden alle Dinge leichter, die der Verstand als gar zu schwer gedacht.

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Das Flüchtige. Geld in des Armen Hand, und Geduld in des Liebenden Seele, Und das Wasser im Sieb’ eilet und fliehet davon.

Herder, Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (in: Zerstreute Blätter, 4. Sammlung), 1792. Drittes Buch

Liebe und Geduld sind durch tausend Meilen getrennt.

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Eines Toren Freundschaft ist wie die Umarmung eines Bären.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Freundschaft mit dem geisteslosen Tropf' Ist ein innen leerer, außen schwarzer Topf.

Peiper (Hg.), Stimmen aus dem Morgenlande, oder: Deutsch-Morgenländische Frucht- und Blumenlese. Eine Sammlung von unbekannten oder noch ungedruckten Schriftstücken Morgenländischer Autoren, hg. von Carl Rudolf Samuel Peiper, 1850

Wunder ist's, wenn jemand traurig ist, da er doch einen Freund besitzt!

Peiper (Hg.), Stimmen aus dem Morgenlande, oder: Deutsch-Morgenländische Frucht- und Blumenlese. Eine Sammlung von unbekannten oder noch ungedruckten Schriftstücken Morgenländischer Autoren, hg. von Carl Rudolf Samuel Peiper, 1850

Der Tor braucht einen Keulenschlag, Wo dem Weisen ein Wink genügen mag.

Zoozmann (Hg.), Zitaten- und Sentenzenschatz der Weltliteratur alter und neuer Zeit, 1910

Die Weisheit wächst in der Stille.

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Wer sich allzu oft bückt, fängt an, krumm zu gehen und zu denken.

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Die Wohltat ist eine stattliche Pflanze, ihre seltenste Blüte ist Dankbarkeit.

Weiß (Hg.), Tausend und Ein Gedanke. Aphorismen für Geist und Herz, zusammengestellt von Heinrich Weiß, 6. Auflage 1904 (EA: 1880)

Alles geht vorüber Auch dieses wird vorübergehen, Sei's Gram, sei's Lust, Wer kam, der nicht vorübergehen Zuletzt gemußt? Drum tröste dich in allen Wehen, Gib dich zur Ruh' – Wenn jene nicht vorübergehen, So gehest du.

Hammer-Purgstall (Hg.), Duftkörner, aus persischen Dichtern gesammelt, 1836

Kein Held hat einen Schild gegen die Pfeile des Schicksals.

Seidel (Hg.), Anthologie aus der asiatischen Volkslitteratur, 1898. Der Perser im Lichte seiner Sprichwörter

So leitet das Schicksal den gebrechlichen Nachen meines Lebens: bin ich glücklich, so spannt es alle Segel auf, bin ich im Unglück, so wirft es Anker.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Gottes Haustür ist immer offen.

Seidel (Hg.), Anthologie aus der asiatischen Volkslitteratur, 1898. Der Perser im Lichte seiner Sprichwörter

Das Höchste in der Welt, das Tiefste, bist du; Ich weiß nicht, was du bist, was ist, das bist du.

Hammer-Purgstall, Geschichte der schönen Redekünste Persiens, 1818

Gott kann dir geben, worum du ihn gebeten hast. Bist du dir aber sicher, daß es das Richtige ist?

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Suche die Wahrheit in der Meditation und nicht in vergilbten Büchern.

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Fühle deine innere Wahrheit; Dein Herz zeigt dir deinen Weg.

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