Bhagavadgita

7 Sprüche

Wer sich bezwang und ruhig ward, in dem wohnt still der höchste Geist, In Kält' und Hitze, Lust und Leid, in Ehren und in Schanden auch. In der Erkenntnis voll beglückt, gipfelhoch stehend, sinnbezähmt, Andächtig heißt der Yogin dann, wenn Erdkloß, Stein und Gold ihm gleich. Wer gegen Freund und Widerpart, Gleichgült'ge, Feind' und Sippen auch, Gegen Gute wie Böse auch gleichgesinnt ist, der ragt empor.

Schroeder (Übers.), Bhagavadgita. Des Erhabenen Sang, 1912. VI, 7-9

Was heißt arbeiten? Und was heißt nicht arbeiten? Zwei Fragen, die auch die Weisesten verstummen lassen.

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Ich bin die Zeit, die alle Welt vernichtet, Erschienen, um die Menschen fortzuraffen.

Schroeder (Übers.), Bhagavadgita. Des Erhabenen Sang, 1912. XI, 32

Wer in jeder Kreatur den Herrn sieht, der unsterblich unter den Sterblichen wohnt, der sieht die Wahrheit.

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Ich bin, das sollst du wissen, [...], der ewige Same aller Wesen, ich bin der Verstand der Verständigen, bin die Kraft der Kraftvollen.

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. VII, 10

Ich kenne alle Wesen, die da waren, die da sind, Und die noch werden sein, mich kennet keiner.

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Diejenigen aber, welche, anderen Göttern anhängend, dieselben gläubig verehren, auch diese verehren in Wahrheit mich, [...] auch ohne dass eine Vorschrift dafür vorherginge.

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. IX, 23