Deutsches Sprichwort

881 Sprüche

Der Krieg lohnt seinen Herrn wie der Teufel seinen Knecht.

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Davon heilt die Wunde nicht, dass man den Degen in die Scheide steckt.

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Der Krieg wird Freunden und Feinden schwer.

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Der Krieg ist ein Faß ohne Boden.

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Der Krieg will ein Haupt mit guter Zunge und doppeltem Gehirn haben.

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Kein Krieg so klein, er schlägt nicht Wunden bis ins Herz hinein.

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Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Im Krieg und in der Lotterie, wer gewinnt, das weiß man nie.

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So schnell schießen die Preußen nicht.

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Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Politiker an die Front, dann gibt's keinen Krieg mehr.

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Krieg kömpt vom Wörtlein Meyn und Deyn.

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Krieg frisst Gold und scheißt Kieselsteine.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Krieg macht die Kirchen leer und den Kirchhof voll.

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Kugeln und Orden zielen auf die gleiche Brust.

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Krieg verlangt viele Hände, aber nur einen Kopf.

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Krieg macht die Erde leer und die Hölle voll.

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Wo Krieg ist, wird der Brotacker dürr und der Gottesacker feist.

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Kriege werden aus Hauptursachen angesponnen und aus Scheinursachen geführt.

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Wenn der Krieg anfängt, so muß der Teuffel die Höll umb hundert tausend Klaffter weiter machen.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Im Kriege sind Schuldige und Unschuldige gleich.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80