Aus Ziegeln und aus Lehm erbaut Zerfällt des Glücks Palast, den Baustein schaff' zur Seligkeit, So lang' du Zeit noch hast.
Wer liebt, der hat das Edelste getan, Denn ohne Liebe ist das Leben Wahn.
Wenn nie dein Mund auch das Geheimnis bricht, Zweihundert Schleier hüllen Liebe nicht!
Aus dem Stoff der Dauer schnitt der Himmel keine Schürze; Leben ist ein prächt'ges Kleid; sein Fehler ist die Kürze.
Wenn Hoffnung dich bei hundert Pförtchen täuscht, So trink doch nimmer der Verzweiflung Blut: Denn, pochst du kühn noch an ein Pförtchen an, Führt's dich oft plötzlich an der Wünsche Bahn.
Lerne Gott aus Gott kennen, aus Vernunft nicht und Beweisen; braucht es Fackel oder Kerze, um die Sonne dir zu weisen?
Ohne Kompaß Weit glaubt ich dich, am letzten Weltenrand Jenseits des Meers erwartetest du mich. Nun lernt ich, dessen Schiff so spät dich fand: Als ich aussegelte, verließ ich dich.