Euripides

79 Sprüche

Das Glück geteilt mit Freunden, ist uns doppelt süß.

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Nicht soll dich das Glück zu Hochmut verleiten, noch das Unglück dich zu seinem Sklaven machen. Nein, wie das Gold im Feuer, bleibe, der du bist, und rette dir dein eigenes Selbst.

Euripides, Fragmente

Nicht eigne Güter haben ja die Sterblichen, was uns die Götter gegeben, das verwalten wir und, wenn sie wollen, nehmen sie es wieder hin.

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Denn dunkel ist des Glückes launenhafter Gang. Ein ungreifbar, unergründlich Rätselspiel.

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Der's weniger verdient, hat oft mehr Glück.

Euripides, Helena, 412 v. Chr

Die erste Bedingung für Glück ist, in einer strahlenden Stadt geboren zu sein.

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Ward des Guten mehr Als Böses dir beschieden, kannst du sicherlich Vom höchsten Glück nur sagen.

Euripides, Hippolytos, um 428 v. Chr. Amme

Doch wer einst glücklich war und nun ins Elend stürzt, kommt nie zur Ruh', wenn er des frühen Glückes gedenkt.

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Wer der Liebe ganz entsagt, ist nicht weniger krank als der, der ihrer allzusehr begehrt.

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Der beste Lehrmeister zu Weisheit und Tugend ist die Liebe.

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Wo der Wein fehlt, da stirbt der Reiz der Venus.

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Die Liebe ist von allen Krankheiten noch die gesündeste.

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Wie vieles Leid hat Frauenliebesqual Schon Sterblichen bereitet.

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Was ist es, sprich, was bei den Menschen »Liebe« heißt? O Kind, das Süßeste und Bitterste zugleich.

Euripides, Hippolytos, um 428 v. Chr

Weh! Weh! wie ist die Liebe für die Welt ein Fluch! – Ein Fluch und Segen, mein' ich, wie der Himmel will.

Euripides, Medea, entstanden um 431 v. Chr

Wahrhaftig ja liebt nicht, wessen Herz nicht immer liebt.

Euripides, Die Troerinnen, 415 v. Chr. Hekabe

Das wäre schlimm, wenn alle, welche lieben und lieben werden, daran sterben müßten.

Euripides, Hippolytos, um 428 v. Chr

Ein steter Kampf ist unser Leben; glücklich sind die früher, jene später, andere sind es nie.

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Ernte das Leben wie eine fruchtreife Ähre.

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Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmeßt seine Bahnen auf das fröhlichste.

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.

Das Leben offenbart sich dem Manne in seinem Kinde.

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