François Rabelais (1494–1553)

8 Sprüche Renaissance

Ist es denn Unrecht, wenn ich für euch erglühte? Und Schmach, wenn ich in Eures Leibes Pracht, Die Samt und Seide neidisch überdacht, Gedankenvoll mit meinen Wünschen wüte? Verstattet diesem hitzigen Geblüte, Daß es an Euer Liebespförtchen poch! Dann seufzt ihr wohl: "Wie, werter Freund, schon müde? Nur einmal noch!"

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Um den Weg der göttlichen Erkenntnis leicht und sicher zu gehen, und der Weisheit auf die Spur zu kommen, haben alle Philosophen zwei Dinge für unerläßlich erachtet: Gottes Führung und der Menschen Genossenschaft.

Rabelais, Gargantua und Pantagruel (Les horribles et épouvantables faits et prouesses du très renommé Pantagruel, Roi des Dipsodes, fils du grand géant Gargantua. Composés nouvellement par maître Alcofrybas Nasier), 5 Bde., 1532-1564

Weise ist, wer auch von einem Irren noch etwas lernt.

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Religion: Das großeVielleicht.

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Ich will ein großes Vielleicht aufsuchen. Laßt den Vorhang fallen, das Stück ist ausgespielt.

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Zieht den Vorhang, die Komödie ist aus!

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Wenn es in den Bergen schneit [die Haare weiß werden], dann wird es kalt im Tal.

Rabelais, Gargantua und Pantagruel (Les horribles et épouvantables faits et prouesses du très renommé Pantagruel, Roi des Dipsodes, fils du grand géant Gargantua. Composés nouvellement par maître Alcofrybas Nasier), 5 Bde., 1532-1564

Ein Krieg ohne Geld ist wie ein Blasebalg ohne Luft.

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