Er hat im Leben viel Glück gehabt, und ist doch niemals glücklich gewesen.
Ich habe zur letzten guten Nacht Ich habe zur letzten guten Nacht Dein liebes Bild geküßt, Da war mir, als hätte der Mund gelacht, Das Auge mich freundlich begrüßt. Die Züge lebten in warmem Glanz, Durchhaucht vom atmenden Weh'n, Du warst es selbst, du warst es ganz, Als sei ein Wunder geschehn. Da hab' ich zur letzten guten Nacht Noch einmal dein Bild geküßt; Mir ist, als hättest du gelacht, Und als ob ich weinen müßt'. –
Gott, einen Strahl aus deinen Wolken sende Auf dieser Vorstadt schmerzenreiches Dach! Hier ringt ein Mensch mit seinem schweren Ende, Sei gnädig, hilf der armen Seele nach! Zieh aus der Kinder fesselndem Gewimmer, Zieh aus des Weibs Umschlingung ihn zu dir. Herr, säume nicht! Er duldet ja noch immer, Herr, schläfst du auch? O wache, Herr, mit mir! Am niedren Fenster schleich ich sacht vorüber, Noch glimmt der Lampe Docht, wer löscht sie aus? Sie schimmert durch die Laden, stündlich trüber, Und Käuzlein flattern um das Sterbehaus. Hu! Fort von dieser schauervollen Schwelle, Hier tut ein Andrer Wächterdienst als ich. Dort lagert er, der schreckliche Geselle, Und kauert lauernd vor die Türe sich. Er malt ein Kreuz, ein weißes, an die Schalter, Er winkt, er klopft ... O Würger, halte an! Es ist geschehn. Hab Dank, du alter, kalter Nachtwächtersmann, du hast dein Werk getan!