Gorch Fock

17 Sprüche

Philosophie taugt für die Liebe wie Wasser für das Feuer.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Du kannst dein Leben nicht verlängern noch verbreitern: nur vertiefen, Freund.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Der Lebenden sind wir ungewiß, aber nicht der treuen Toten, die unwandelbar bei uns bleiben, und in diesem Heilsgedanken steckt etwas, das uns tiefste Freudigkeit gibt, das uns aller Tränen und aller Klage entrückt und uns unser Leben leben und lieben lehrt.

Fock, Nordsee (Sammlung von Erzählungen), 1916

Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Wir müssen dahin kommen, daß unser Leben leuchtet –, ein leuchtendes Leben führen ist das Beste und Höchste.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Nicht dem Leben aus dem Weg gehen! Keinen Tag! Keiner Frage! Es ist verkehrt. Das Leben kommt dir nach und packt dich wieder; dies zweite Mal aber hinterrücks.

Merian (Hg.), Du und die Welt. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Berlin-Zehlendorf, um 1919

Wie sucht man auf und ab nachdemFreunde, der alles recht verstehe und an allem teilnehme! Und findet ihn nicht! Wie leicht fände man diesen Freund in sich selbst! Und sucht ihn da nicht!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Wer dem Volke etwas sein will, der steige vom Stuhl herunter und helfe arbeiten!

Kinau, Gorch Fock. Ein Leben im Banne der See, 1935

Von seiner täglichen Arbeit nicht gering denken, sie zu durchsonnen und durchglühen, ist ein köstlich Ding, das beinahe aussieht wie ein goldener Schlüssel zu hohen Pforten.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Wir haben keine Zeit, weil andere uns ihre Zeit schenken.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Für das ich lebe, für das weiß ich auch zu sterben!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Die Ehe zwischen einem Manne und einem Weibe ist die edelste Gestalt der Liebe [...].

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Die Ehe ist die feinste Kunst auf Erden, die einer kaum in sieben Iahren lernen kann!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer.

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Wo fängt Gott an? Genau dort, wo meine Kräfte erlahmen, nicht vorher. Er hilft nur, wo ich zu Ende bin!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Die Menschen mit der Wahrheit gewinnen wollen, heißt eine Festung an ihrer stärksten Seite berennen.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Dies sei mein Leben: mir nichts zu vergeben, kein Wesen zu scheuen, kein Ding zu bereuen!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)