Die Arbeit ist immer noch das beste Mittel, das Leben zum Verschwinden zu bringen.
Der Gedanke, nicht mehr zu sein, ist so süß! Welch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet!
Alt ist man dann, wenn man den Leuten nicht mehr auszuweichen braucht, weil sie einem nicht mehr begegnen.
Die Sorge um die äußere Wahrheit kennzeichnet unsern heutigen Tiefstand.
Ob nun aus Scham oder Selbstsucht, ein jeder verhehlt die besten und zartesten Empfindungen seiner Seele.
Vor allem, mein Alter, muß ich mich von einer Sache befreien, die mich nicht losläßt – ja, mein Gott, die mich nicht losläßt: das ist meine Schlacht am Thermopylenpaß. Ich werde eine Griechenlandreise machen. Das will ich schreiben, ohne technische Worte zu verwenden, ohne zum Beispiel die Vokabel cnemides (für den Beinschutz im griechischen Heer) zu verwenden. Ich sehe in diesen griechischen Kriegern einen dem Tod geweihten Haufen, der fröhlich, ja ironisch in die Schlacht zieht. Dieses Buch muß eine Art besserer Marseillaise für alle Völker werden.