Glück muss schwer sein, sonst haftet es an der Oberfläche und verflüchtigt sich.
Wenn wir Menschen lieben, denen wir gleichgültig sind, nennen wir sie herzlos.
Meine Last – das Leben, Mein Schritt – der Wille, Mein Stab – der Gedanke, Mein Weg – das Licht, Meine Hoffnung – das Ziel.
Nichts aus unserem Leben können wir wiederholen. Jeder Atemzug ist neu.
Kein Leben ist zu niedrig, aus dem ein Augenpaar emporzublicken vermag.
Zweierlei bedarf es auf der Bergwanderung des Lebens: entschlossener Kraft und der Freundlichkeit aller Steine, denen wir uns anvertrauen.
Sich selbst überreden, heißt mit dem Leben in Widerspruch geraten.
Den Stand unseres Lebens erkennen wir an den zunehmenden Erinnerungen und den abnehmenden Erwartungen.
Zurückkehren heißt, etwas im Leben den Rücken zugewendet haben.
Leben und Strom fließen kraftvoll und lautlos. Der Lärm ist immer am Ufer.
Dem Wirkenden gönnt der Tag das vielgestaltig ruhige Gleichmaß des Werdens, nur die Geschäftigen haben niemals Zeit.
Ferne ist überall, auch in uns, aber das nützt dem Kurzsichtigen nichts.
Nicht alle Gedanken können zu Taten werden, auch der Baum trägt mehr Blüten als Früchte.
Wenn man an die Grenze geht, muss man sich den Zollwächter gefallen lassen, darum hadre keiner mit einem Arzt.
Unser Schicksal – die ganze Welt. Darum geht es auch nie um den Einzelnen.
Keine gemeinsame Hoffnung mehr haben heißt, sich trennen müssen.
Wer am Leben ermüdet, legt eine Forderung nach der anderen beiseite, wie einer, der abreisen will, alles Überflüssige wegwirft.
Was nur wahrscheinlich ist, darf man auch dann nicht für wahr nehmen, wenn der eigne Wunsch es dafür halten möchte.
Der Tod zertrümmert Gefäße. Was schiert das den Inhalt?