Manche Menschen erziehen uns für Gott, ohne daß sie es wissen. Sie sind unsere besten Freunde.
Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937
Der Arbeitende muß sich [...] dazu erziehen, bei allem, was er tut, unmittelbar den Sinn der Sache im Auge zu haben.
Keyserling (Hg.), Der Weg zur Vollendung. Mitteilungen der „Schule der Weisheit“ (Zeitschrift), 1920-1946. 1. Heft: Arbeit, 1920
Älterwerden bedeutet bei jenen, die fortschreiten, ein unaufhaltsames Aufhellen.
Merian (Hg.), Innen. 366 Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1931
Die Wahrheit erweist sich darin, daß wahr wird, was vorher nicht wahr war.
Keyserling, Südamerikanische Meditationen, 1932. X. Die Traurigkeit der Kreatur. Glauben
Jeder Teil der Seele muß persönlich eingesehen haben, was er [der Heilige] eigentlich will, was er soll, worin seine Vollendung besteht, unerfahrene Wahrheiten erkennt er nicht an, und, um genug zu erleben, muß er sich vielem aussetzen.
Keyserling, Das Reisetagebuch eines Philosophen, 1911-1912, Erstdruck 1919