Ignatius von Loyola (1491–1556)

10 Sprüche Renaissance

Die Liebe besteht in der Kommunikation von beiden Seiten, nämlich darin, daß der Liebende dem Geliebten gibt und mitteilt, was er hat, oder von dem, was er hat oder kann; und genauso umgekehrt der Geliebte dem Liebenden.

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Eines der Dinge, in denen wir uns gründen müssen, um unserem Herrn zu gefallen, wird darin bestehen, alle Dinge von uns zu weisen, die uns von der Liebe zu den Brüdern trennen können, indem wir uns mühen, sie mit herzlicher Liebe zu lieben.

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Das Gewicht der Seele – das ist die Liebe.

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Hilf mir, Herr, daß ich dich besser erkenne und mehr liebe, damit ich dir entschiedener folge.

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Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit. Nimm an mein Gedächtnis, meinen Verstand, meinen ganzen Willen. Was ich habe und besitze, hast Du mir geschenkt. Ich gebe es Dir wieder ganz und gar zurück und überlasse alles Dir, daß Du es lenkst nach Deinem Willen. Nur Deine Liebe schenke mir nach Deiner Gnade. Dann bin ich reich genug und suche nichts weiter.

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Für den einzelnen ist jeweils das am besten, bei dem sich ihm der Herr am meisten mitteilt.

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Herr, lehre mich wahre Großmut! Lehre mich dir zu dienen, so wie du es verdienst: Geben, ohne zu zählen, arbeiten, ohne Ruhe zu suchen, mich aufopfern, ohne einen anderen Lohn zu erwarten als das Bewußtsein, deinen heiligen Willen zu erfüllen.

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Bei Gott hat jeder nur so viel Wert, als er sich innig mit Gott vereint, um mit seiner Gnade ein Werkzeug zu guten Taten zu werden.

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Nicht das Vielwissen sättigt die Seele und leistet ihr Genüge, sondern das innere Fühlen und Verkosten der Dinge.

Ignatius von Loyola, Geistliche Übungen (Ejercicios espirituales), 1522-24. Übersetzt von Alfred Feder S.J., 1922

Die Seele, die im geistlichen Leben Nutzen ziehen will, muß immer in entgegengesetzter Weise vorangehen, als der Feind vorangeht.

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