Jacob Grimm (1785–1863)

11 Sprüche Klassik

Ein schlechtes Leben steht nicht still, es führt sich immer wieder.

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Der Gedankenreichtum bei jedem Volk ist es hauptsächlich, was seine Weltherrschaft festigt.

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Das ist die schönste, sicherste und leichteste Erziehung, die dem sich öffnenden und entfaltenden Verständnis und Fassungsvermögen des Kindes von Eltern und Hausgenossen unvermerkt und ungesucht dargeboten wird.

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Es ist die Weide des Geistes wohl zu wählen für die Kinder.

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Das Alter ist eine eigene Macht, die sich nach ihren besonderen Gesetzen und Bedingungen entfaltet. Es ist die Zeit einer im vorausgegangenen Leben noch nicht so dagewesenen Ruhe und Befriedigung.

Grimm, Rede über das Alter, 1860

Ein gesundes Alter ist zugleich lebensfroh.

Grimm, Rede über das Alter, 1860

Je älter ich werde, desto demokratischer gesinnt bin ich.

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Das Höchste ist, überall in allen Dingen Gott zu suchen und zu finden, und seine Spur webt in allem Natürlichen und Wirklichen.

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Das Erste, was ein aufrichtiges Gemüt aus der Betrachtung alter Fabel und Sage lernen kann, ist, daß hinter ihnen kein eitler Grund, keine Erdichtung, sondern wahrhafte Dichtung liegt.

Grimm, Gedanken über Mythos, Epos und Geschichte, in: Deutsches Museum. Januarheft, Camesinasche Buchhandlung, Wien 1813

Die Geschichte zeigt uns edle und freie Männer, welche es wagten, vor dem Angesicht der Könige die volle Wahrheit zu sagen; das Befugtsein gehört denen, die den Mut dazu haben.

Grimm, Über meine Entlassung, 1838

Niemals zeigt sich die Natur des Menschen bestialischer, als wenn sie zur Ehre der höchsten Ideen ins Wüten gerät.

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