Wo der Weg am härtesten ist, da gehe hin, und was die Welt wegwirft, des nimm dich an; und was sie tut, das tue du nicht. Wandele der Welt in allen Dingen zuwider, so kommst du den nächsten Weg zu ihr.
Wem die Zeit ist wie Ewigkeit, Und Ewigkeit wie Zeit; Der ist befreit von allem Streit.
Die Sonne ist mir oft verloschen, aber wieder aufgegangen. Und je öfter sie verloschen ist, je heller und schöner ist sie wieder aufgegangen.
Was du allhie im Geiste bauest oder säest, es sei gleich mit Worten, Werken oder Gedanken, das wird dein ewig Haus sein.
Ihr streitet um die Religion und ist doch gar kein Streit in der Religion; es sind nur mancherlei Gaben, aber es redet nur Ein Geist.
Kein Werk gefällt Gott, es gehe denn aus Glauben in Gott.
Wo willst du Gott suchen? In der Tiefe über den Sternen? Da wirst du ihn nicht finden! Suche ihn in deinem Herzen, im Centro deiner Lebensgeburt: da wirst du ihn finden.
Du wirst kein Buch finden, da du die göttliche Weisheit könntest mehr inne finden zu forschen, als wenn du auf eine in vieltausenderlei Kräutern grünende und blühende Wiese gehest: da wirst du die wunderliche Kraft Gottes sehen, riechen und schmecken, wiewohl es nur ein Gleichnis ist.
Warum redest du von Gott mehr als du weißt, oder dir geoffenbaret ist?
Und [du] darfst nicht sagen, daß du nicht in Gott lebest und bist oder daß Gott etwas fremdes sei, zu dem du nicht kannst kommen, sondern wo du bist, da ist die Porten Gottes.
Es wird der Seele zugelassen, daß sie eifert; aber besser tut sie, daß sie in Sanftmut wandelt, in welcher sie in Kraft der Majestät einhergehet, und ist gar ein liebes Kind.