Die erste Liebe, die ins Herz einzieht, ist die letzte, die aus dem Gedächtnis schwindet.
Die Liebe ist ein Extrem – weniger lieben heißt schon nicht mehr lieben.
Wenn unsere Freunde uns versichern, daß sie unsere Freuden und Leiden teilen, so mag das vielleicht zur Hälfte wahr sein.
Eher überlebt die Freundschaft den Tod als die Abwesenheit.
Zwei Ursachen im Leben entfernen uns unsere Freunde: ihr Wohlstand, der nun unser nicht nötig hat, und ihr Unglück, in dem sie uns notwendig hätten.
Um in seinen Arbeiten vorwärts zu kommen, muß man die Wichtigkeit derselben übertreiben; die Eigenliebe hilft uns außerordentlich dabei.
Die Zeit wirft Runzeln, wie der Parthe seine Pfeile warf – im Fliehen.
Die Erfahrung, welche uns nicht bessert, macht uns umso schuldvoller.
Die Religion ist das Spital der Seelen, die die Welt verwundet hat.
Die Furcht zu sterben sollte für viele Menschen geringer sein, als noch einmal zu leben.
Ehren wir die weißen Haare, vor Allen aber die Unsern!
Eine schöne Seele ist wie eine Flamme, die sich gegen Himmel hebt.