Auf Schwächen und Blößen gründet sich die Liebe, und auf diese die Fruchtbarkeit.
Hamann, J. G., Briefe. An Kant, 1759
Die Freundschaft ist ein Kapital, von dem die Zinsen niemals verloren gehen.
Hamann, J. G., Briefe. An Johann Gotthelf Lindner, Mai 1756
Ich glaube, daß nichts in unserer Seele verloren geht, so wenig als vor Gott; gleichwohl scheint es mir, daß wir gewisser Gedanken nur einmal in unserem Leben fähig sind.
Hamann, J. G., Briefe. An Herder, 13. Januar 1773
Ich bin der Meinung, daß Gedanken durch die Deutlichkeit einen großen Teil ihrer Neuheit, Kühnheit und Wahrheit verlieren können.
Hamann, Christliche Bekenntnisse und Zeugnisse von J. G. Hamann. Ein geordneter Auszug aus dessen gesamtem Nachlaß mit genauer Hinweisung auf denselben nebst einem Anhang vermischter Fragmente, hg. von A. W. Möller, 1826
Wenn die Narren sind, die in ihrem Herzen das Dasein Gottes leugnen, so kommen mir die noch unsinniger vor, die selbiges erst beweisen wollen.
Hamann, J. G., Briefe. An Jacobi, 18. Februar 1786
Die Wahrheit ist die Waagschale der Freundschaft.
Hamann, J. G., Briefe. An Friedrich Nicolai, 4. März 1763
Wahrheit macht frei und überwindet alles.
Hamann, Vox Pelicani Solitudinis (Pelikanstimme der Verlassenheit), 1786