Wer ein Liebchen hat gefunden, Die es treu und redlich meint, Lohn' es ihr durch tausend Küsse, Mach' ihr all das Leben süß, Sei ihr Tröster, sei ihr Freund! Trallalera, trallalera! Doch sie treu sich zu erhalten, Schließ' er Liebchen sorglich ein; Denn die losen Dinger haschen Jeden Schmetterling und naschen Gar zu gern von fremden Wein. Trallalera, trallalera! Sonderlich beim Mondenscheine, Freunde, nehmt sie wohl in Acht! Oft lauscht da ein junges Herrchen, Klirrt und lockt das kleine Närrchen, Und dann, Treue, gute Nacht! Trallalera, trallalera!
Durch Zärtlichkeit und Schmeicheln, Gefälligkeit und Scherzen, Erobert man die Herzen Der guten Mädchen leicht: Doch mürrisches Befehlen Und Poltern, Zanken, Plagen Macht, daß in wenig Tagen So Lieb' als Treu entweicht.