Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hilft nichts, wer den Verstand nicht hat, sie zu nutzen.
Das Glück, will's einmal glücken, hat einen langen Arm und einen breiten Rücken. Wenn einer aus den Brombeeren holpert in die Himbeeren stolpert.
Zum Erwerben eines Glücks gehört Fleiß und Geduld, und zu Erhaltung desselben gehört Mäßigung und Vorsicht. Langsam und Schritt für Schritt steigt man eine Treppe hinauf. Aber in einem Augenblick fällt man hinab, und bringt Wunden und Schmerzen genug mit auf die Erde.
Wir sind Pflanzen, die – wir mögens uns gerne gestehen oder nicht – mit den Wurzeln aus der Erde steigen müssen, um im Äther blühen und Früchte tragen zu können.
Alle sind oben, so lang sie die Erde unter den Füßen und den Himmel voll Licht oder Sterne über dem Haupte haben.
Trost Bald denke ich, welch böse Zeit, das Ende wahrlich ist nicht weit; Bald denke ich: Laß es geschehn, ist es genug, wird's besser gehn. Doch mach ich einen frohen Gang, tönt wie ein Lied der Vögel Sang, vernehm ich in mir eine Stimm': »Getrost, es ist ja nicht so schlimm!«
Ein anderer meinte, es sei schön, Gutes zu tun an seinen Freunden, und Böses an seinen Feinden. Aber noch ein anderer erwiderte: das sei schön, an den Freunden Gutes zu tun, und die Feinde zu Freunden zu machen.
Jetz hemmer's un jetz simmer do; es chunnt e Zyt, würd's anderst goh. 's währt alles churzi Zyt, der Chilchhof isch nit wyt.
Gott erweist dem Menschen viel Gutes in einer Woche, denn die Schöpfung ist täglich neu [...].
Gebe denn, der über uns wägt mit rechter Waage, jedem Sinn für seine Freuden, jedem Mut für seine Leiden in die neuen Tage.
Oft sieht die Wahrheit wie eine Lüge aus.