Glücklich ist man, wenn man aus dem Zustand der Gesundheit in den der Weisheit übergeht.
Wenn wir unser Leben damit verbringen, zu lieben, bleibt uns weniger Zeit zu Beschwerden oder zum Unglücklichsein.
Man muß sich lieben machen, denn die Menschen sind nur gegen Die, welche sie lieben, gerecht.
Das Leben ist ein Land, das die Greise gesehen und bewohnt haben. Wer es durchwandern will, kann nur sie um den Weg fragen.
Man berührt nur die Werte der Oberfläche in der Gesellschaft, die der Tiefe in der wahren Freundschaft.
Meine einäugigen Freunde betrachte ich im Profil.
Man muß nicht nur seine Freunde, sondern auch die Freundschaft als solche pflegen. Man muß sie sozusagen begießen.
Es gibt wohl ein Recht des Weiseren, nicht aber ein Recht des Stärkeren.
Wenig weise, wer es nur aus seiner Weisheit, wenig gelehrt, wer es nur aus seiner Wissenschaft ist.
Zieht Gott sich von der Welt zurück, so zieht der Weise sich in Gott zurück.
Ich habe meine Blüten und meine Frucht dahingegeben, nun bin ich nur noch ein hohler Stamm, aber wer sich in meinem Schatten niederläßt und auf mich hört, wird weiser werden.
Wer mit Muße studiert, weiß, daß er alt wird, fühlt es aber nicht; er ist immer gleichmäßig für seine Studien tauglich.
Ich möchte die Weisheit münzen d. h. sie prägen in Maximen, in Sprüchwörter und Sentenzen, leicht zu behalten und zu überliefern.
Um in der Welt Erfolg zu haben, braucht man Tugenden, die beliebt, und Fehler, die gefürchtet machen.