Es genügt nicht, glücklich zu sein; es gehört auch dazu, dass andere unglücklich sind.
Wenn ein Mensch sagt: "Ich bin glücklich", so meint er einfach: "Ich habe keine Sorgen, die mich berühren."
Man ist nicht glücklich: Unser Glück, das ist das Schweigen des Unglücks.
Unglück, also Pech zu haben, ist ärgerlich, doch Glück, also Dusel zu haben, ist irgendwie beschämend.
Wenn ich das Leben noch einmal leben könnte, würde ich es wieder so wollen, wie es war. Ich würde nur mit offenen Augen durchs Leben gehen.
Es gibt keine Freunde, es gibt nur Momente der Freundschaft.
Jeder Mensch hat Zeiten, wo ihm alles gelingt. Aber das braucht niemanden zu erschrecken – das geht schnell vorüber.
"Verlorene Zeit lässt sich nie wieder aufholen." "Auch gut, dann tun wir eben weiterhin nichts."
Haben wir ein Schicksal? Sind wir frei? Wie ärgerlich, das nicht zu wissen! Wieviel Ärger aber erst, wüssten wir es.
Das Altern fängt in dem Moment an, wo wir sagen: Noch nie habe ich mich so jung gefühlt.
Ich weiß nicht, ob Gott existiert; aber für sein Ansehen wäre es besser, wenn es ihn nicht gäbe.
Es bekommt der Wahrheit gut, wenn man einige Jahre verbracht hat, ohne sie zu finden.
Seine Seele? Eine Luftblase in einer Fleischkugel!