Julie Burow (1806–1868)

9 Sprüche Romantik

Niemand kann auf Erden Glück finden in den gegebenen Verhältnissen, der nicht Mut, Geduld, Besonnenheit und Milde mitbringt zum Überwinden der Leiden.

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Im Labyrinth der eigenen Brust ist alles eingeschlossen, was das Leben beglückt oder betrübt; das Glück wächst wie jede andere Blume von innen heraus, sich vom Keim zur Pflanze, von der Knospe zur Blüte allmählich entfaltend.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Die Liebe ist göttlichen Ursprungs; sie wirkt wie der Sonnenstrahl, alles durchdringend, erwärmend, erleuchtend, verklärend, belebend: sie ist die Sonne der Seele.

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Wer arbeiten kann und will, ist stets einigermaßen Herr seines Schicksals.

Burow, Ein Arzt in einer kleinen Stadt, 1854

Wer arbeiten kann und will, dem wird auch in der Einsamkeit die Zeit nicht lang, und wer klug genug ist, Gottes Weisheit und Güte in Baum und Strauch, in Gras und Kraut zu erkennen, für den ist jede Gegend schön, und die Düne wird ihm ebensowohl zum Tempel des Herrn als der allerschönste Laubwald.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Die Liebe des Sohnes zu seiner Mutter beeinträchtigt nie die Liebe des Gatten zu seinem Weibe, und ein grober Charakterfehler muß bei einer oder beiden Frauen obwalten, wenn sie aufeinander eifersüchtig werden könnten.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Jedes Ehepaar ist ein Heiligtum, in dessen verschlossene Tiefen niemals das Auge eines Dritten schauen darf.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Die Abgeschiedenheit von der Welt ist es nicht, was das Glück einer Ehe festigt, sondern der ehrliche Wille der Gatten, der Wille, die gegenseitigen Pflichten treu zu erfüllen und das Glück in ihrer Liebe festzuhalten.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Die Wahrheit ist in ihren Erscheinungsformen tausendfach, in sich ewig und einzig.

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