Ist also das Leben trotz überwiegender Unlust ein relatives Gut? warum sonst Todesfurcht?
Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)
Wie der Mensch drauflos lebt, als ob kein Tod wäre, so kann er sich eigentlich nichts als endlich und nur das Unendliche wirklich vorstellen. Denn wenn er sich vorstellt, alle Menschen und Planeten fänden ein zeitliches Ende, so wird er doch nie glauben, damit sei das All zu Ende.
Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)
Während gelehrte Fakultäten über stets veränderte Tiefe hüpfen wie Irrlichter, steht Psyche in hellen Flammen, sobald man Bodenschätze des Unterbewußten entdeckt.
Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)
Empedokles meinte, jeder habe zwei Dämonen, einen guten und bösen.
Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)