Jeder Mensch [...] erhält durch seinen Eintritt ins Leben ein Los in dieser bunten Lotterie: aber seine Kraft bestimmt den Einsatz, ihre Veredlung den Gewinn.
Dank ist eine seltene Gabe des selten gütigen Schicksals; aber an den steilen Höhen des Geschäftslebens, in seinen Morästen und Einöden muß man nie nach ihr botanisieren, sonst bringt man nur wunde Füße und fruchtlosen Schweiß mit nach Hause.
Glück und Häuslichkeit! dir gleicht keines. Du bist der Zauber, den die gütige Gottheit um den niederen Thron dieser zerbrechlichen Maschine legte, um den edlern Geist über seine Einkerkerung zu trösten.
Ein kräftiges Alter mit Kopfeshelle und Gewissensruhe ist die angenehmste Epoche des Lebens.
Da [im Alter] sieht man fest zurück, der Täuschungen entledigt, ledig aller Hoffnungen auf den Regenbogen der Jugend. Die mühsame Kletterei auf den Montblanc dieses irdischen Daseins ist vollendet; der Wanderer ruht auf der kalt scheinenden Zinne in der Wärme des Nachgenusses, der Würdigung.
Einen großen Reiz des Alters vergißt man gewöhnlich, nämlich ruhige Resignation.
Wer die Wahrheit sucht, darf nicht fürchten, dem Unglück, dem Elend, dem Tode zu begegnen.
Ein fester Sinn wirkt gleich einem geladenen Conduktor. Jeder fürchtet den elektrischen Schlag und meidet die Berührung.