Das Vergnügen ist nun einmal weit größer, wenn man im Ascheneimer auf eine kleine Perle stößt, als wenn man beim Juwelier im Schaufenster eine noch so große von Ferne bewundert.

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Glück erhebt sich aus Unglück, und Unglück ist bereits im Glück verborgen.

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Um Glück zu genießen, muß der Mensch auch Charakter haben. Der, der ihn hat, füllt sich den Wasserkrug mit Silber, dem, der ihn nicht hat, dem werden Krüge voll Silber zu Wasser.

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Glück verheißend allein ist friedvolles Tun, Unglück verheißend das Handwerk des Krieges.

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Das Leid ist es, von dem das Glück abhängt. Das Glück ist es, auf das das Leiden lauert. Wer erkennt aber, daß es das Höchste ist, wenn nicht geordnet wird?

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.. 58. Kapitel. Übersetzt von Richard Wilhelm

Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.

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Wen der Himmel retten will, dem schenkt er Liebe.

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Wer am meisten liebt, der gibt am meisten weg. Wer am meisten anhäuft, der verliert am meisten. Wer sich bescheidet, der erfährt keine Schande. Wer weiß aufzuhören, der gerät nicht in Gefahr. Der kann ewig dauern.

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Geliebt zu werden macht uns stark. Zu lieben macht uns mutig.

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Wem der Himmel helfen will, dem hilft er durch die Liebe.

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Wehe denen, die mit ihrer Liebe geizen. Sie sterben, bevor ihre Zeit um ist.

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Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden. Darum gehören Starre und Stärke dem Tode, Weichheit und Zartheit dem Leben.

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Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selber kennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Kraft. Wer sich selber besiegt, ist stark. Wer sich durchsetzt, hat Willen. Wer sich selber genügt, ist reich. Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer. Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

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Wahrhaft lebt, wer im Tod besteht.

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Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander. Schwer und Leicht vollenden einander. Lang und Kurz gestalten einander. Vorher und Nachher folgen einander.

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Die Wiederkehr ist der Weg des Sinns. Die Sanftheit ist die Wirkung des Sinnes. Alle Dinge dieser Welt entstehen aus dem Sein. Das Sein entsteht aus dem Nichtsein.

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Starrheit ist ein Begleiter des Todes, Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.

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Ins Leben treten heißt auch, in den Tod eingehen.

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Der Weg zum Tun ist zu sein.

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Nur jene wissen das Leben wahrlich zu schätzen, die nichts tun, es zu stören.

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.

Die Ewigkeit erkennen: das ist Weisheit.

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.. Der Sinn. Aus: Rückkehr zur Wurzel. Übersetzt von Richard Wilhelm