Der Weise lebt in der Einfalt und ist ein Beispiel für viele. Er will nicht selber scheinen, darum wird er erleuchtet.

Internet

Es gibt nichts Schöneres in dieser Welt als einen gesunden, weisen alten Mann.

Internet

Neben der edlen Kunst, etwas zu erledigen, gibt es die nicht minder edle, Dinge ungetan zu lassen. Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.

Internet

Weiser ist die Weisheit, die schwer errungen werden mußte.

Internet

Der Weise ist wie ein kleines Kind. Er kehrt zu den Anfängen zurück und lebt wieder wie ein Kind.

Internet

Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte nicht weise.

Internet

Der Weise ist nicht streng.

Internet

Der Weise hält sich im Hintergrund, doch in Wirklichkeit steht er vorn.

Internet

So ist der Weise, tut und verlangt nichts für sich, nimmt nicht für sich, was er vollbracht und will nicht gepriesen sein.

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.

Wissen sollte man durch Weisheit ersetzen, dadurch wird Sorge schwinden. Alles nur mit dem Verstand zu erfassen wollen, wird Weisheit vertreiben.

Internet

Der Weise häuft nicht an für sich allein, je mehr er an andere denkt, desto mehr besitzt er.

Internet

Die Leute verderben ihre Angelegenheiten oft kurz vor deren Vollendung. Wer am Ende seiner Arbeit achtsam ist wie zu Beginn, der verdirbt nichts.

Internet

Das Werk vollbringen, sich selbst zurückziehn, so ist des Himmels Weg.

Internet

Geduld ist der Meister des menschlichen Handelns.

Internet

Erst am Ende unseres Weges stehen die Antworten.

Internet

Schaffe bis zum Höchsten! Wahre die Stille bis zum Völligsten! Alle Dinge mögen sich dann zugleich erheben. Ich schaue, wie sie sich wenden. Die Dinge in all ihrer Menge, ein jedes kehrt zurück zu seiner Wurzel. Rückkehr zur Wurzel heißt Stille. Stille heißt Wendung zum Schicksal. Wendung zum Schicksal heißt Ewigkeit. Erkenntnis der Ewigkeit heißt Klarheit. Erkennt man das Ewige nicht, so kommt man in Wirrnis und Sünde.

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.

Für Glück und Unglück im Schicksal des Menschen gibt es keine Hintertüren; sie kommen, wie die Menschen selbst sie rufen. Auf Gut und Böse folgt deren Vergeltung, wie der Schatten dem Körper folgt.

Internet

Was du zusammendrücken willst, mußt du erst richtig sich ausdehnen lassen.

Internet

Des Himmels Netz hat weite Maschen und doch entkommt ihm nichts.

Internet

Könnten wir weisen den Weg, es wäre kein ewiger Weg, könnten wir nennen den Namen, es wäre kein ewiger Name. Was ohne Namen, das ist der Anfang von Himmel und Erde.

Internet

Die Vernunft, die man fassen kann, ist nicht die ewige Vernunft. Der Name, den man nennen kann, ist nicht der ewige Name.

Internet