Beruhigung Sprich, was soll dein irres Sehnen, Was dein hoffnungsloser Schmerz? Blicke mutig durch die Thränen, Blicke freudig himmelwärts. Wo, was jetzt vorüberwehend, Wie ein Himmelston verklingt, Jugendkräftig und bestehend Alle Schmerzen niederzwingt. Wünsche dir entfloh'ner Stunden Helle Freude nicht zurück – Denn das Glück ist nie verschwunden, Was verschwindet, ist kein Glück! –
Internet
Wünsche dir entfloh'ne Stunden, Helle Freuden nicht zurück – Denn das Glück ist nie verschwunden, Was verschwindet ist kein Glück.
Schnabel, L., Gedichte, 1861. Aus: Beruhigung