Marduk
Sein Wort, das "unabwendbar wie ein Unwetter" nicht durchschaut werden kann, (...) Ein Wort, das oben den Himmel bewältigt, Ein Wort, das unten die Erde niederdrückt, Ein Wort, das die Annunaki (Geister der unteren Welt) vernichtet. Sein Wort hat keinen Wahrsager, hat keinen Orakelbefrager; Sein Wort ist ein anstürmender Orkan, dem keiner widersteht; (...) Marduks Wort ertränkt die Ernte in ihrer Reife! Des Herrn Wort ist eine anstürmende Hochflut, die den Mauervorsprung packt, Marduks Wort ist ein Dammbruch, der die Ufermauer vernichtet! (...) Sein Wort ist ein verdeckter Krug: wer kennt sein Inneres? Seines Wortes Inneres ist unergründlich. (...) Ertönt Marduks Wort unten, so beugt man sich unten.
Des Herrn Wort hat mich in Klagen versetzt; Auf sein Wort vergeht oben der Himmel von selbst: berghoch ist sein Wort!