Durch Humor wird das eigentümlich Bedingte allgemein interessant – und erhält objektiven Wert.
Im Humor findet man den Witz eines Menschen, der selten gut gelaunt und nie glücklich ist.
Laßt uns dankbar sein, daß es Narren gibt. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben.
Es gäbe mehr Erfolgsstreben auf der Welt, wenn die Erfolgreichen einen glücklicheren Eindruck machten.
Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht – aber es ist da, und niemand kann es ändern: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, daß er uns den »Segen« des Müßiggangs genommen und uns dafür den »Fluch« der Arbeit gewonnen hat.
Die kleinste Hoffnung ist besser als die schlimmste Befürchtung.
In der behaglichen Gewißheit, mit der ich die Religion der anderen als Dummheit bezeichne, kommt bei mir der Argwohn auf, daß meine ebenso eine ist.
Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet.
Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.