Wenn auf Erden Glück möglich ist, dann erst, wenn wir die Größe der Frau begriffen haben.
Das Glück sieht klein aus, wenn man es in Händen hält, aber laß es ziehen, und du siehst, wie groß und wie kostbar es ist.
Der Mensch denkt immer ans Glück … Deshalb ist er auch stets so dumm.
… ein kleines Glück – das ist doch immer etwas Anständiges.
Hat der Mensch den Weg durchschritten, der von der Mutterbrust zur Brust der Geliebten führt, so muß er weiter zu einem anderen Glück fortschreiten.
Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.
Wir alle hungern nach Menschenliebe, und wenn man hungert, schmeckt auch schlecht gebackenes Brot.
Aber wo die Liebe herrscht, haben wir, die wir eben noch wilde Tiere waren, jetzt Kultur – Kunst und alles Große, dessen wir uns mit Recht rühmen.
…die wahre Liebe trifft wie der Blitz mitten ins Herz, und sie ist stumm wie der Blitz…
Offenbar kommt jeder von uns als Lehrer des anderen auf die Welt, um den Wirrwarr des Lebens möglichst zu komplizieren.
In der Liebe wird nicht philosophiert, und wer es macht, ist dumm.
Wenn das Leben strenger wird, muß eben der Mensch härter, strenger werden!
So ist nun unser Leben! Man hat seinen Becher noch nicht zur Hälfte ausgetrunken, und schon streckt sich eine neue Hand danach aus.
Dein Leben wird nach hundert Jahren auch sehr dumm erscheinen […] Wenn sich überhaupt jemand daran erinnern wird, daß du auf der Welt gwesen bist.
Wie gut aber auch ein Mensch sein Leben ausgewählt hat – es währt nur einige Jahrzehnte.
Will man ein Werk vollbringen, so heißt es schaffen und nicht gaffen; den Wolf kannst du mit Worten nicht totschlagen; baust du aus morschem Holz, wird dein Bau nicht stolz.