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Menander
17 Sprüche
Im Glück wird man vergesslich.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 170 (Karl Heinemann)
Zufall, nicht kluger Sinn regiert das Leben.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 725
Nicht glücklich ist ein schlechter Mensch, auch wenn er Glück hat.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi)
Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut.
Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886
Süß ist das Leben nur für den, der es nicht kennt.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 756 (Karl Heinemann)
Es lebt nur, wer nicht sich allein lebt.
Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)
Trennung der Freundschaft gibt einen Prüfstein der Freundschaft.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 537
In allen Dingen ist der rechte Augenblick für den Erfolg entscheidend.
Menander, Der Menschenfeind (Dyskolos), um 300 v. Chr. I, 3, Chaireas
Der Arzt für alle notwendigen Übel ist die Zeit.
Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)
Die Lieblinge der Götter sterben früh.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 425. Übersetzt von Karl Heinemann, 1922
Wer nicht geschunden wird, wird nicht erzogen.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 422
Nicht ohne Plage wird der Mensch erzogen.
Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi)
Kein Mitmensch ist mir fremd – ist er ein Edler nur. Erschaffen sind wir alle gleich; den Unterschied macht der Charakter.
Menander, Fragmente. 84