Michelangelo (1475–1564)

9 Sprüche Renaissance

Wer sich mit Liebe wappnet, überwindet Zorn, Elend, Übermacht und Mißgeschick.

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Ich sehe sanftes Licht mit deinen Blicken - mit meinen eignen Augen bin ich blind. Mit dir im gleichen Schritte wandelnd, sind leicht mir die Lasten, die sonst erdrücken.

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Wenn ich dein bin, bin ich erst ganz mein.

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Die Liebe ist das Flügelpaar, das Gott der Seele gegeben hat, um zu ihm aufzusteigen.

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Hätt ich geahnt, als ich zuerst Dich schaute daß mich die warme Sonne Deiner Blicke verjüngen würde und mit dem Geschicke feuriger Glut im Alter noch betraute. Ich wäre, wie der Hirsch, der Luchs, der Panther entflohen jeder schnöden Schicksalstücke und wäre hingeeilt zu meinem Glücke. Längst wären wir begegnet dann einander! Doch warum gräm ich mich, wo ich nun finde in Deinen Engelsaugen meinen Frieden, all meine Ruhe und mein ganzes Heil? Vielleicht wär damals mir dies Angebinde noch nicht geworden, das mir nun beschieden, seit Deiner Tugend Fittich ward mein Teil.

Michelangelo, Sonette. An Tommaso Cavalieri, 1532

Ich nähr' mich nur von dem, was glüht und brennt und leb' von dem, von dem die andern sterben.

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Kein Schaden ist größer als vergeudete Zeit.

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Die Jahre meines Laufes sind am Ziel wie Pfeile, wenn sie stecken in der Scheibe.

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Du tratest durch die Augen in mich ein und zwangst mich so, mich mächtig auszubreiten.

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