Wer das Glück nicht genießt, solange er es hat, sollte sich nicht beklagen, wenn es vorbei ist.
Kluge Leute schonen sich heute für morgen und versuchen ihr ganzes Glück nicht an einem Tage.
Die Liebe schaut durch eine Brille, die aus Kupfer Gold macht, aus Armut Reichtum und aus Tränen Perlen.
Amor, der schlaue Plagegeist des menschlichen Geschlechts.
Sag, wie sich die Liebe nährt? Sie gewährt.
Die Liebe ist ein Feind, den man nicht durch Widerstand, sondern einzig durch die Flucht besiegt.
Alle menschlichen Dinge dauern nicht ewig, sondern neigen sich stets vom ersten Anbeginn herunter, bis sie ihr letztes Ende erreichen, vorzüglich das Leben des Menschen.
Es ist nicht so schwer für einen Freund zu sterben, sondern einen Freund zu finden, der es wert wäre, daß man für ihn stirbt.
Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.
Da nun die Ehe ein Knoten ist, den erst der Tod wieder löst, so sollen die Bänder, welche diesen Knoten bilden, einander ähnlich sein und aus den gleichen Fäden bestehen.
Auf der großen Zeituhr steht ein einziges Wort »Jetzt«. Auf der Straße »Nachundnach« erreicht man das Haus »Niemals«.
Die Wahrheit bleibt immer über der Lüge wie Öl über dem Wasser.
Denn das ist ein redlicher Krieg, und es geschieht Gott ein großer Dienst damit, so böses Gezücht vom Angesicht der Erde wegzufegen.