Man muss zugeben, die Liebe ist eine große Lehrmeisterin: Sie bildet uns zu einem Wesen, das wir nie waren.
Neue Liebe lockert stets das alte Band.
Zu leben, ohne zu lieben, ist kein richtiges Leben. Nimm dem Leben die Liebe, und du nimmst ihm sein Vergnügen.
Ein Liebhaber, der gefallen will, muß edle Empfindungen zur Verfügung haben.
Das ganze Vergnügen an der Liebe beruht schließlich auf dem Wechsel.
Die Verstellung in der Liebe sieht mitunter der Wahrheit täuschend ähnlich.
Wer aller Menschen Freund, der ist der meine nicht.
Der Allerweltsfreund kann mir nicht genügen.
Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.
Der Weise rechnet stets mit allen Möglichkeiten.
In der Ehe geht, wie auch sonst, Zufriedenheit über Reichtum.
Sie ist tot und ich beweine sie. Wenn sie noch lebte, würden wir uns zanken.
Im Ehestand ist mit dem Geiste nichts zu machen, und statt der Bücher braucht man da ganz andre Sachen.