Molière (1622–1673)

25 Sprüche Aufklärung

Am Ende des Lebens wird es die Liebe sein, nach der beurteilt wird.

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Wenn die Liebe recht stark ist, kann nichts sie aufhalten.

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Man muss zugeben, die Liebe ist eine große Lehrmeisterin: Sie bildet uns zu einem Wesen, das wir nie waren.

Molière, Die Schule der Frauen (L'École des femmes), 1662, dt. von Ludwig Fulda 1921

Neue Liebe lockert stets das alte Band.

Molière, Don Juan oder Der Steinerne Gast (Dom Juan ou le Festin de pierre), 1665

Zu leben, ohne zu lieben, ist kein richtiges Leben. Nimm dem Leben die Liebe, und du nimmst ihm sein Vergnügen.

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Die Liebe erkennt keine Macht über sich an.

Molière, Der Geizige (L'avare), 1669

Die Liebe wird nicht von der Vernunft regiert.

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Ein Liebhaber, der gefallen will, muß edle Empfindungen zur Verfügung haben.

Molière, Die lächerlichen Preziösen (Les Précieuses ridicules), 1659

Das ganze Vergnügen an der Liebe beruht schließlich auf dem Wechsel.

Molière, Don Juan oder Der Steinerne Gast (Dom Juan ou le Festin de pierre), 1665

Der einzige Ehrgeiz der Frau liegt darin, den Eros zu inspirieren.

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Die Verstellung in der Liebe sieht mitunter der Wahrheit täuschend ähnlich.

Molière, Der eingebildete Kranke (Le malade imaginaire), 1673. Originaltext der Übersetzung

Wer in dieser Welt leben will, muß sich tummeln.

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Wer aller Menschen Freund, der ist der meine nicht.

Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666. 1. Akt, 1. Auftritt. Übersetzt von Adolf Laun 1865

Der Allerweltsfreund kann mir nicht genügen.

Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666. 1. Akt, 1. Szene, Alceste

Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.

Molière, Die gelehrten Frauen (Les Femmes savantes), Komödie, in Paris uraufgeführt 1672

Der Weise rechnet stets mit allen Möglichkeiten.

Molière, Die gelehrten Frauen (Les Femmes savantes), Komödie, in Paris uraufgeführt 1672. 5. Akt, 1. Szene, Trissotin

Man stirbt nur einmal – und für so lange.

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Wir sterben nur ein einziges Mal, aber wenigstens hält es lange an.

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In der Ehe geht, wie auch sonst, Zufriedenheit über Reichtum.

Molière, Der Arzt wider Willen (Le Médecin malgré lui), uraufgeführt 1666, Erstdruck 1670

Sie ist tot und ich beweine sie. Wenn sie noch lebte, würden wir uns zanken.

Molière, Die Liebe als Arzt (L'Amour médecin), 1665

Im Ehestand ist mit dem Geiste nichts zu machen, und statt der Bücher braucht man da ganz andre Sachen.

Molière, Die gelehrten Frauen (Les Femmes savantes), Komödie, in Paris uraufgeführt 1672