Lieben ist Geben: Gedanken geben, Herz geben.
Unkenntnis ist keine Tugend. Und geringer als Hass achte ich das Lieben ohne Verstand. Wisse, kenne, könne, unterscheide und wähle! Erst nach solcher Wahl ist die Liebe etwas wert.
Ein sehr großer Teil des Lebens besteht nun einmal aus 'ner Aneinanderreihung von Unbedeutendem.
Wenn ein Samenkorn sprechen könnte, so würde es klagen, daß der Schmerz im Aufkeimen liege.
Für hochgestimmte Gemüter hat der Bibelgott durch das Lederne der Bücher, in denen er dargestellt wird, viel Abstoßendes an sich.
Ein Gott, der kein Glück gibt, ist kein Gott.
Die Wahrheit ist so ehrfurchtgebietend, daß wir sie nicht verschmähen dürfen.
Beim Suchen nach Wahrheit darf uns nichts heilig sein als die Wahrheit selbst. Dies würde ich Gottesdienst nennen mögen, wenn man denn dies Wort beibehalten will.