Glück ist Talent für die Historie oder das Schicksal.
Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte, das Amen des Universums.
Welten bauen genügt dem tiefer dringenden Sinn nicht: Aber ein liebendes Herz sättigt den strebenden Geist.
Liebe ist der Grund der Möglichkeit der Magie.
Mit den Tönen Kommt das Sehnen, Reget sich der Liebe Schmerz. Wie sie beben Und verschweben, Bebt, verschwebt das stille Herz.
Man ist allein mit allem, was man liebt.
Je größer die Liebe, desto weiter und mannigfaltiger diese ähnliche Welt.
Wenn ich ihn nur habe, Wenn er mein nur ist, Wenn mein Herz bis hin zum Grabe Seine Treue nie vergißt: Weiß ich nichts von Leide, Fühle nichts, als Andacht, Lieb und Freude.
Die Lieb ist frei gegeben, Und keine Trennung mehr. Es wogt das volle Leben Wie ein unendlich Meer. Nur eine Nacht der Wonne – Ein ewiges Gedicht – Und unser aller Sonne Ist Gottes Angesicht.
Die Liebe hat von jeher Romane gespielt, oder die Kunst zu lieben ist immer romantisch gewesen.
Liebe ist durchaus Krankheit.
Der Liebe geht's wie der Philosophie. Sie ist und soll allen alles und jedes sein. Liebe ist also das Ich, das Ideal jeder Bestrebung.
Die Liebe wirkt magisch.
Alle Romane, wo wahre Liebe vorkommt, sind Märchen – magische Begebenheiten.
Was man liebt, findet man überall und sieht überall Ähnlichkeiten.
Hinunter die Pfade des Lebens gedreht Pausiert nicht, ich bitt euch so lang es noch geht Drückt fester die Mädchen ans klopfende Herz Ihr wißt ja wie flüchtig ist Jugend und Scherz. Laßt fern von uns Zanken und Eifersucht sein Und nimmer die Stunden mit Grillen entweihn Dem Schutzgeist der Liebe nur gläubig vertraut Es findet noch jeder gewiß eine Braut.
Du hast so viele Lieben um dich und genießest so wenig ihre Liebe.
Jüngst als Lisettchen im Fenster saß, Da kam Herr Filidor Und küßte sie, Umschlang ihr weiches, weißes Knie; Und sagt ihr was ins Ohr, Ich weiß nicht was. Dann gingen beide fort, er und sie, Und lagerten sich hier, Im hohen Gras Und triebens frei in Scherz und Spaß; Er spielte viel mit ihr, Ich weiß nicht wie. Zum Spiele hatt er viel Genie, Er triebs gar mancherlei, Bald so, bald so, Da wars das gute Mädel froh, Doch seufzte sie dabei, Ich weiß nicht wie? Das Ding behagt dem Herren baß Oft gings da capo an? Doch hieß es drauf, Nach manchem, manchem Mondenlauf, Er hab ihr was getan; Ich weiß nicht was.
Frauen und Liebe trennt nur der Verstand.
Die Liebe ist frei –, sie wählt das Ärmste und Hilfsbedürftigste am liebsten.
Nimm meine Bücher, meine kleinen Reime, Mein Häuschen hin, und sei zufrieden wie ich bin, Nimm meinen sanften Schlummer, meine Träume, So hold sie sind, auch hin. Und wenn mir ja noch etwas übrig bliebe: Mein Becher, Kranz und Stab, so mag es deine sein; Doch willst du mehr, mein Herz und meine Liebe? Die sind schon lange dein.