Ovid
Übermütig sind meist in guten Zeiten die Herzen; schwer ist’s, Tage des Glücks tragen mit ruhigem Sinn.
Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.
Wäre ich doch so glücklich, wie ich reinen Herzens bin!
Den letzten der Tage muß erst immer der Mensch abwarten, und glücklich geheißen darf kein Sterblicher sein vor dem Tod und dem Leichenbegängnis.
Die Kunst zu lieben.
Wieviel Muscheln am Strand, soviel Schmerzen bietet die Liebe.
Jeder Liebende soll bleich werden: diese Farbe passt zu jedem, der liebt.
Jeder, der liebt, befindet sich im Krieg.
Jedes Fleckchen Land ist für den Tapferen eine Heimat.
Sicher ist die Liebe, die dem Charakter gilt; die körperliche Schönheit aber fällt dem Alter zum Opfer. Certus amor morum est; formam populabitur aetas.
Wähle dir eine, der du sagst: Du nur gefällst mir allein.