Panchatantra

5 Sprüche

Wohl dem, der Freunde hat, aber wehe dem, der Hilfe von ihnen braucht.

Wegener (Hg.), Bidpai. Das Buch der Beispiele alter Weisen, Berlin 1926

Es soll niemand von seinem Freund mehr begehren, als daß er ihm sein Herz öffnet und ihn lieber hat als sich selbst.

Wegener (Hg.), Bidpai. Das Buch der Beispiele alter Weisen, Berlin 1926

Die Freundschaft der Schelme ist wie ein Strich im Wasser und ein halbvoller Krug: auch auf dem Haupte getragen, macht Schelmenstreiche der Schelm.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Wer hat diesen Nektar geschaffen, dies einsilbige Wörtchen ›Freund‹, diesen Schützer vor Unfällen, Heiltrank gegen des Kummers Qual?

Benfey (Übers.), Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen, 2 Bde., 1859

Was Schicksal schützt, das muß bestehen, und fehlt auch jede andre Hut; Was Schicksal schlägt, das muß vergehen, ist auch die Obhut treu und gut.

Fritze (Übers.), Pantschatantra. Ein altes indisches Lehrbuch der Lebensklugheit in Erzählungen und Sprüchen, aus dem Sanskrit neu übersetzt von Ludwig Fritze, 1884