Fülle Meine wilde Unrast lief Irrend auf vielen Wegen, Bis sie in deinem Schoß entschlief. Meine Seele war knospender Drang, Bis sie in deinem Segen Reife war und Fülle und Klang.
Der Tanz Und so bist du mein: im Tanze, Still das Haupt, in läss'ger Ruh. Deine Augen, feucht, im Glanze, Winken, blinken, sinken zu. Und im Ruhen und im Schweben Hüllt dich meine Sehnsucht ein; So dem Tanze hingegeben, Wirst du's bald der Liebe sein.
Seelen Du weißt, wir bleiben einsam: Du und ich, Wie Stämme, tief in Gold und Blau getaucht, Mit freien Kronen, die der Seewind küßt … So nah, doch ganz gesondert, ewig zwei. Doch zwischen beiden webt ein feines Licht Und Silberduft, der in den Zweigen spielt, Und dunkel rauscht die Sehnsucht her und hin …