Glück hat manchen niedergerungen, Den vordem kein Unglück bezwungen.
Ihr Glück schmieden viele so, dass sie jeden Nebenmenschen als Amboss betrachten.
Wenn Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien.
In der Wüste des Lebens ist die Liebe Oase oder – Fata Morgana.
Des Lebens seligstes Bewusstsein ist es, sich in einem andern lebendig zu wissen.
Die Liebe ist eine Sonne; je tiefer sie sinkt, desto länger werden die Schatten im Leben.
Auch an der Liebe hat sich mancher den Magen verdorben, weil er sie zu heiß genießen wollte.
Die erste Leidenschaft ist selten Liebe, die letzte Liebe selten Leidenschaft.
Zu viel Liebe ohne Ehe führt schließlich oft zu Ehe ohne Liebe.
Auch der Liebe Himmel hat ein Morgen- und ein Abendrot.
Mancher blinden Liebe ist die Ehe zum Augenarzt geworden.
Durch die Liebe hat mancher den Verstand verloren, durch den Verstand mancher die Liebe.
Liebesleidenschaft ist die grandioseste Verschwenderin; sie schwelgt darin, sich auszugeben, ganz, fraglos, opferdurstig – und das Größte, Letzte kann sie hinwerfen, als wär’s ein Nichts!
Die Liebe und der Champagner gleichen sich in vielem – auch im Katzenjammer, wenn die Qualität nicht gut war.