Was die Erde hat, kann nicht bestehen, ihre Gabe heißt Vergänglichkeit, aufwärts zu dem Himmel mußt du sehen, suchst du ew'ge Schön- und Herrlichkeit. Laß zum Himmel dich die Erde weisen, suche deine Heimat nicht auf ihr, du mußt weiter, immer weiter reisen, deines Bleibens ist nicht lange hier.
Und wenn zerfällt die ganz Welt, wer sich an ihn hält, und wen er hält, wird wohlbehalten bleiben.
Am Morgen Du rechte Morgensonne meines Lebens, O leuchte mir denn heute nicht vergebens, Sei du mein Licht, wenn ich im Dunkeln steh', Umleuchte mich mit Heil und Glanz und Wonne, Daß ich mit Freuden in die Abendsonne Am Ende meiner Erdenwallfahrt seh'.
Gehe hin in Gottes Namen, Greif dein Werk mit Freuden an, Frühe säe deinen Samen, Was getan ist, ist getan.
Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt, die Großen und die Kleinen in jedem Volk und Land. Er läßt sie nicht verderben, er führt sie aus und ein; im Leben und im Sterben, sind sie und bleiben sein.
O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.