„Jeder ist seines Glückes Schmied“; aber er muss als Schmied geboren sein.
Warum so wenig Kluges über die Liebe gesagt wird? Weil die Verliebten hierzu nicht den Verstand, und die Nüchternen nicht die Liebe haben.
Dass der Mensch zum Despoten neigt, zeigt jeder, der sich geliebt weiß.
Die Weisheit spiegelt sich im Kopfe des Weisen als Selbstverständlichkeit.
Das Betrübende an der Weisheit ist, dass sie nur Weisen übermittelt werden kann.
Was den Humor so liebenswürdig macht, ist, dass es zu seinem Wesen gehört, eine Dosis Güte beigemischt zu haben.
Was die Arbeit genussreich macht, ist, dass sie die Betätigung jenes Kraftgefühls ist, das wir Leben nennen.
Den Anspruch auf Dankbarkeit verwirkt man, wenn man ihn geltend machen will.
Gern tut jeder nur das, was ihm Freude macht. Das sollten unsere Pädagogen wissen.
Wenn das Band, das die Ehegatten vereint, sichtbar wird, ist es schon eine Kette.
Auf ihrem Wege zur „Wahrheit“ tauschen die Menschen fortwährendeineArt Irrtümer für eine andere ein.