Alles Verständnis kommt uns nur durch die Liebe [...].
Dem Weib gab Schönheit die Natur, dem Manne Kraft, sie zu genießen. Ein Tor allein, ein Heuchler nur, sucht sich der Liebe zu verschließen.
Heiß in der Brust, Brennt mir der Eid, Der mich dir, Edlen, vermählt. Was je ich ersehnt, Ersah ich in dir; In dir fand ich, Was je mir gefehlt.
Liebe zum andern Geschlecht. – Armsel'ge, die ihre Liebe nie genossen: Zieht hin, zieht in der Berg der Venus ein!
Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.
Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.
Persönlichen Erfolg und großen, wenn auch nicht dauernden Einfluß auf die Gestaltung der äußeren Weltlage sehen wir besonders dem gewaltsamen, leidenschaftlichen Individuum zugeteilt.
Daß wir alle unbekümmert um Erfolg das tun, was wir für gut erkannt haben, das ist gewiß unsere Parole; ob Fanfare dazu geblasen oder Katzenmusik gemacht, oder Totschweigen beobachtet wird, muß uns einerlei sein.
Der religiösen Vorstellung geht die Wahrheit auf, es müsse eine andere Welt geben, als diese, weil in ihr der unerlöschliche Trieb zur Glückseligkeit nicht zu stillen ist, dieser Trieb somit eine andere Welt zu seiner Erlösung fordert.
Alles ist nach seiner Art: an ihr wirst du nichts ändern.
Stets war's der ganzen Welt gemein, daß Jugend grünt und blüht, doch jung in alten Tagen sein, das lerne dein Gemüt.
Du wandeltest des Volkes Schmach Zu Hoheit, Glanz und Majestät: – O Gott, vernichte nicht das Werk, Das Dir zum Preis errichtet steht!
Es muß menschlichem Empfinden aufgehen, daß das, was im Menschen atmet, dasselbe ist, wie das, was im Tiere lebt.