Richard Wagner (1813–1883)

19 Sprüche Romantik

Es gibt ein Glück, das ohne Reu'.

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Alles Verständnis kommt uns nur durch die Liebe [...].

Wagner, Oper und Drama, 1852. Das Schauspiel und das Wesen der dramatischen Dichtkunst

Dem Weib gab Schönheit die Natur, dem Manne Kraft, sie zu genießen. Ein Tor allein, ein Heuchler nur, sucht sich der Liebe zu verschließen.

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Nur die Liebe bringt uns Verständnis bei.

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Heiß in der Brust, Brennt mir der Eid, Der mich dir, Edlen, vermählt. Was je ich ersehnt, Ersah ich in dir; In dir fand ich, Was je mir gefehlt.

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Wen ich liebe, dem lasse ich Freiheit. Er steh' oder fall'. Sein Herr muß er sein.

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Liebe zum andern Geschlecht. – Armsel'ge, die ihre Liebe nie genossen: Zieht hin, zieht in der Berg der Venus ein!

Wagner, Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. Große romantische Oper in drei Akten, uraufgeführt 1845

Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.

Wagner, Das Kunstwerk der Zukunft, 1850

Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.

Wagner, R., Briefe

Das Leben beginnt erst mit 70 Jahren, dann erst wird es wirklich schön.

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Persönlichen Erfolg und großen, wenn auch nicht dauernden Einfluß auf die Gestaltung der äußeren Weltlage sehen wir besonders dem gewaltsamen, leidenschaftlichen Individuum zugeteilt.

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Daß wir alle unbekümmert um Erfolg das tun, was wir für gut erkannt haben, das ist gewiß unsere Parole; ob Fanfare dazu geblasen oder Katzenmusik gemacht, oder Totschweigen beobachtet wird, muß uns einerlei sein.

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Was können wir von einer Religion erwarten, die das Leid der Tiere ausklammert?

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Der religiösen Vorstellung geht die Wahrheit auf, es müsse eine andere Welt geben, als diese, weil in ihr der unerlöschliche Trieb zur Glückseligkeit nicht zu stillen ist, dieser Trieb somit eine andere Welt zu seiner Erlösung fordert.

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Alles ist nach seiner Art: an ihr wirst du nichts ändern.

Wagner, Der Ring des Nibelungen, entstanden 1848-74, Uraufführung des vollständigen vierteiligen Opernzyklus 1876

Stets war's der ganzen Welt gemein, daß Jugend grünt und blüht, doch jung in alten Tagen sein, das lerne dein Gemüt.

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Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven.

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Du wandeltest des Volkes Schmach Zu Hoheit, Glanz und Majestät: – O Gott, vernichte nicht das Werk, Das Dir zum Preis errichtet steht!

Wagner, Rienzi, der Letzte der Tribunen. Große tragische Oper in 5 Akten, uraufgeführt 1842

Es muß menschlichem Empfinden aufgehen, daß das, was im Menschen atmet, dasselbe ist, wie das, was im Tiere lebt.

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