Robert Burns (1759–1796)

6 Sprüche Klassik

Und wär ein König ich und wär die Erde mein, du wärst in einer Krone doch der schönste Stein!

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O pfeif nur und gleich bin ich bei Dir, mein Schatz!

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O, wär mein Lieb' die rote Ros, Die auf des Schlosses Mauer glüht! O, wär ich selbst der Tropfen Tau, Den man im Kelch der Rose sieht.

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Lang hab' ich gelebt – doch vergebens wie viel! Wie wenig ist übrig, wie nahe dem Ziel! Die Zeit – wie viel Hoffnungen tötet ihr Lauf? Der Tod – wie viel Banden, ach! löst er mir auf! Wir sind so töricht, wenn's Leben noch steigt, Wie müd' und wie trübe, wenn's abwärts sich neigt!

Burns, R., Songs and Poems

Hat mich das Schicksal auch betrogen, das wenig hielt und viel versprach, hat Liebe, Freundschaft, Glück gelogen, ein mutig Herz gibt nimmer nach.

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Vor manchen, manchen Jahren, als ich zuerst dich sah, war eine Locke rabenschwarz, braun deine Wange da. Jetzt ist die Wange blässer, wie Silber glänzt dein Haar, und dennoch bist du lieber mir, ja lieber, als mir der Jüngling war. Des Lebens schroffe Hügel erstiegen Hand in Hand wir, wie es Wind und Wetter gab. hin über Fels und Sand; jetzt ist der Abend milder, wir steigen sanft hinab, und dort am Fluß erwartet uns zusammen ein Brautgemach, das Grab.

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