Zufälliger Spruch von Therese Dahn

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Desselben Weges wandern wir Langsam und spät stieg ich empor, nun steh ich hoch und frage: "Bin wohl auch ich ein Meteor am Himmel deiner Tage? Läßt mich das Schicksal vor der Zeit dir im Zenith verschwinden? Spannt sich der Horizont uns weit, bis Nacht und Tod mich finden?" Du blickst mich an und streichelst mir liebkosend Wang' und Haare: "Desselben Weges wandern wir, ob kurz, ob lang, zur Bahre."
Dahn, Th., Gedichte, in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts, 21 Bde., 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)
liebe romantisch zeit