Die Menschen haben keinen ärgeren Feind als das Übermaß des Glückes.
Den Glauben an das Glück verlieren, heißt unglücklich sein.
Jedes Erdenglück, auch das edelste, hat eine schmerzliche Wunde.
Wer nur nach äußerem Glücke strebt, springt wie ein Rennpferd über Wälle und Barrikaden und ruht nur aus, um wieder zu rennen. Schließlich hat er nicht viel mehr davon als den Ruf, das erste Rennpferd zu sein.
Wer kein Talent zum Glücklichsein hat, wird immer Anlass zum Unglücklichsein finden.
Unsere Befähigung zum Glück ist so groß wie unsere Befähigung zur Herzlichkeit.
Dauerhaftes Glück kommt nicht von anderen, sondern wird aus unserer eigenen Güte geboren.
Die Liebe ist das große Feuer, das Leben unseres Lebens, die Triebkraft des Seins.
Der Tod der Liebe ist das traurigste Sterben.
Man kann alle Erfahrungen der Welt sammeln und deshalb doch in der Liebe ein Kind bleiben.
Niemals wurde mit einem Worte ein ärgerer Missbrauch getrieben, als da man der groben Sinnlichkeit den Namen "Liebe" gab.
Auch nur eingebildete Liebe kann uns Beschwerden genug machen.
Manche Menschen müssen alles füreinander sein oder nichts.
Es ist Sonnenkraft in Liebe.
Die Welt ist ein Dorf, in dem man stets denen begegnet, denen man ausweichen will, und niemals den Einen findet, den man sucht.
Der Liebe Becher trank ich durstig leer Und bückte mich zur Quelle immer wieder. Du heiliges Wasser, ströme mehr und mehr!
Es liegt ein allgemeiner Irrtum darin, dass die Menschen Erlebtes für Gelebtes halten.
Es ist zuweilen schwer, die Zahl zu finden, in welcher die Brüche des Lebens ohne Rest aufgehen.
Es ist ein Fehler zu denken, das Leben schulde uns etwas.